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Hier möchte ich die Veränderungen und Erweiterungen jenes Bereichs zeigen, welcher für Pflanzenliebhaber wenigstens von genauso großer Bedeutung ist wie eine Anlage selbst: die Flä- chen mit den getopften Pflanzen zum "Abgeben" und die Blicke in die Gewächshäuser bzw. Frühbeete! Auch hier hat sich - wie ersichtlich - einiges verändert... Neben diesen sogenannten "Abgabepflanzen" befinden sich dabei in zunehmendem Maße größere Pflanzcontainer, aus welchen heraus ich vermehre - vor allem Primeln. 

Neue "Beckmänner" - speziell für ca. 200 Sorten der Englischen Show-Aurikel - errichtet, fertiggestellt und bestückt Anfang Dezember 2011 in einer "Hauruck-Aktion"

 

Alle Flächen -incl. Frühbeete - sind mit Durchwurzlungsgewebe ausgelegt, wobei dessen gesamte Ränder mit einem Feuerzeug "abgebrannt" wurden, um das sonst fortwährende "Auftriefeln" zu vermeiden. So befinden sich seit 2010 hauptsächlich sämt- liche Stengellosen Enziane (aber auch andere sonnenverträg- liche Pflanzen) im vorderen - weil sonnigen Teil - des Gartens und die bis zu jenem Zeitpunkt dort ausharrenden Gentiana sinoornata-Hybriden (Westchinesische Schmuckenziane) freuten sich auf ihren "Umzug" nach hinten in den ihnen viel mehr behaglicheren schattigeren Teil.

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Hintere Quartiere - neu bestellt Anfang Juni 2012 - mit 11er Töpfen (Primeln, Stengellose Enziane; links) für die Vermehrung und Herbstenziane, Semperviven, Soldanellas, Edelweiß u.a. zum Abgeben

 

Hierfür mußten jedoch die bis dahin dort in ihren Vermeh- rungsquartieren ausgepflanzten Herbstenzian-Sorten herausge- nommen und ebenfalls in größere Container (11er-13er Töpfe) umgepflanzt werden. Es wurde also für alle getopften Gentiana sinoornata-Hybriden eine neue Stellfläche geschaffen - nichts- ahnend - leider ein Jahr zu zeitig... Denn die Flutkatastrophe im August setzte sämtliche Pflanzen unter Wasser, sodaß sich alle getopften Exemplare auf jeder Stellfäche 5cm im Wasser befanden, regelrecht absoffen und das ihnen gegebene Sub- strat zu "Teig" mutierte! (siehe Fotos hier; vgl. auch die Seiten "HERBSTENZIANE", "HOCHWASSER/SCHADBILDER"). 

http://enzian-boettger.de/media/.gallery/image2287.jpg

Flutopfer! Die in Erwartung des Regens zum Schutz fürsorglich aufgelegten Doppelstegplatten halfen nichts ...

 

Hätte ich jene Erweiterungen der Stellflächen erst im fol- genden Jahr verwirklicht, wären die Enziane logischerweise noch ausgepflanzt geblieben und somit sehr gut durchgeweicht worden; was ihnen als feuchtigkeitsliebende Pflanzen (die Wildarten "wohnen" im Himalya und besiedeln Höhen bis zu 5000m) nicht geschadet hätte (...) - Staunässe über einen län- geren Zeitraum hätt' es nicht geben, weil das Wasser auf der mit lockeren Torf (ca. 20cm) bedeckten (ehemaligen) Vermeh- rungsfläche nach einem Tag eingesickert wäre. Aber: "Hätt i-war i-tat i"...    

Die Übersicht beginnt auf Fotoseite 1 mit Aufnahmen der vorderen "Sonnenfläche" mit den getopften Stengellosen Enzia- nen, - und zunächst noch den Westchinesischen Schmuckenzia- nen - anschließend auf Bildseite 2 gibt es Aufnahmen des hin- teren, schattigeren Bereiches.

 

 Vorderes Quartier. Noch stehen die Westchinesischen Schmuckenziane zusammen mit den Stengellosen (dahinter) in der prallen Sonne.

 
© Reinhard Böttger | powered by xnet24.com | Layout: André Lorenz